In der kalten Jahreszeit erreichen uns häufig Anfragen zur Durchführung von Außenabdichtungen. Wir möchten Sie daher darüber informieren, warum Abdichtungsarbeiten im Außenbereich bei Außentemperaturen unter +5 °C technisch nicht möglich bzw. nicht dauerhaft fachgerecht auszuführen sind.
Die meisten Abdichtungssysteme – wie bituminöse Abdichtungen, kunststoffmodifizierte Dickbeschichtungen oder mineralische Abdichtstoffe – sind temperaturabhängig. Bei niedrigen Temperaturen können diese Materialien nicht ordnungsgemäß verarbeitet werden:
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Unzureichende Haftung: Bei Kälte haften Abdichtstoffe nicht zuverlässig am Untergrund. Dies kann später zu Ablösungen und Undichtigkeiten führen.
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Gestörter Aushärtungsprozess: Unter +5 °C verlangsamt oder stoppt die chemische Reaktion der Materialien. Die Abdichtung erreicht nicht ihre vorgesehene Festigkeit und Schutzwirkung.
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Frost- und Feuchtigkeitsschäden: Bereits vorhandene Feuchtigkeit im Untergrund kann gefrieren und die Abdichtung von innen heraus beschädigen.
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Keine Gewährleistung: Arbeiten außerhalb der vom Hersteller vorgegebenen Temperaturbereiche entsprechen nicht den technischen Regelwerken – eine dauerhafte Qualität und Gewährleistung können daher nicht sichergestellt werden.
Aus diesen Gründen führen wir Außenabdichtungen ausschließlich bei geeigneten Witterungsbedingungen durch. So stellen wir sicher, dass alle Arbeiten fachgerecht, langlebig und normgerecht ausgeführt werden.
Auch Betonieren oder anlegen von Mauerwekr kann zu schäden führen.
Gerne planen wir Ihr Projekt vorausschauend und setzen die Arbeiten fort, sobald die Temperaturen dies wieder zulassen. Sprechen Sie uns jederzeit an – wir beraten Sie gerne.